Deine Liebe allein wird dich nicht durchbringen.
Worüber schweigen Männer? / Collage My / Foto pixabay.com, depositphotos.com
Die meisten Menschen sind bis zu einem gewissen Grad unsicher, aber in Beziehungen verbergen Männer ihre Ängste oft tiefer, als es den Anschein hat.
Wie der Berater David Schroeder in Your Tango schreibt, hat die Kultur den Männern jahrelang beigebracht, nicht über Schwächen zu sprechen, Zweifel zu zeigen oder Gefühle zu teilen, so dass viele ihrer inneren Gefühle selbst für diejenigen, die ihnen am nächsten stehen, unsichtbar bleiben. Doch diese verborgenen Ängste beeinträchtigen nicht nur die Männer selbst, sondern auch die Qität der Beziehungen.
Angst, den Partner zu verlieren
Eine der häufigsten versteckten Ängste ist die Angst, die Frau, die man liebt, zu verlieren. Das Gefühl, „nicht gut genug“ zu sein, kann sich zu ständigem Misstrauen, Eifersucht oder umgekehrt zu Passivität und Unentschlossenheit entwickeln. Manche schwanken zwischen diesen Extremen und wechseln zwischen Kontrolle und Distanzierung. Dem Experten zufolge führt die Konzentration auf die Angst vor Verlust oft dazu, dass Männer unbewusst genau die Sitionen schaffen, die sie am meisten fürchten.
Angst vor Ungewissheit
Wenn ein Mann sich nicht ganz und selbstbewusst fühlt, kann er die Verantwortung für seinen eigenen emotionalen Zustand auf seine Partnerin abwälzen und ständige Anerkennung, Unterstützung oder Bestätigung seines Wertes erwarten. Diese Abhängigkeit von externen Urteilen untergräbt mit der Zeit das Vertrauen und das Gleichgewicht in der Beziehung.
Angst, Gefühle zu zeigen
Eine dritte tiefe Unsicherheit hängt mit der emotionalen Offenheit zusammen, schreibt der Autor der Kolumne. Vielen Männern wurde von Kindheit an beigebracht, Gefühle zu unterdrücken, keine Schwäche zu zeigen und „durchzuhalten“. Im Erwachsenenalter erschwert dies den Kontakt nicht nur mit den eigenen Gefühlen, sondern auch mit den Erfahrungen der Partnerin. In dem Bemühen, inneres Unbehagen zu vermeiden, können Männer Gefühle abwerten oder ignorieren, selbst wenn sie aufrichtig nach Intimität suchen.
Laut Schroeder beginnt die Überwindung dieser Ängste damit, dass man ehrlich zu sich selbst ist. Die Unterstützung und Liebe des Partners sind zwar wichtig, aber kein Ersatz für die innere Arbeit. Daher kann ein Mann nur dann allmählich Vertrauen gewinnen und eine tiefere und gesündere Beziehung aufbauen, wenn er seine Ängste anerkennt und die Verantwortung für sie übernimmt.
Erinnern Sie sich daran, dass vorhin ein Finanzexperte erklärt hat, wie Familien ihre eigenen Finanzen besser verwalten können.
